Bilder Verbesserungen

OV-Heidenheim P04

Last Update 26.11.11

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An dieser Schlauchkupplung (Kunststoffkörper) sind beim Kauf drei Metallverschlüsse. Einen habe ich bereits entfernt, indem man ihn mit etwas Kraftaufwand aus der Kunsstoffführung schiebt.
Nachdem alle drei Metallhalter entfernt wurden sollte einer dieser Halter gerade nach hinten gebogen werden.
Er wird zum Schluß, nach Fertigstellung der Antenne, wieder in die Führung die oberhalb der BNC-Buchse ist hineingeschoben und somit kann die Antenne dann auf einen Fieberglasmast aufgesteckt werden. Nachfolgende Bilder verdeutlichen meine Erklärung.
Die Gummidichtungen (auf den Bildern die schwarzen Ringe) an allen drei Enden sollten nicht entfernt werden da diese zusätzlich als Dichtung wirken wenn darüber die Kunststoffkappen geschoben werden. Das Löten des Anschlusses ist etwas schwieriger als bei meiner ersten Bazooka - die mit dem RG58 Kabel. Der Anschluß mit der Buchse wird nach unten gelegt. Von dort schiebt man ein gut 20-25cm langes Stück RG174 hinein und führt es links oder rechts aus dem Kunststoffkörper heraus. Auf dem Bild rechts ist dies gut zu sehen. Bei der Antenne (Lges) wird wie bereits beschrieben in der Mitte die Abschirmung entfernt und das Koaxkabel dort angelötet. Alles nicht zu groß gestalten und vorsichtig löten, damit das Dielektrikum des Kabels nicht beschädigt wird und ein Kontakt mit dem Innenleiter besteht. Nach der Arbeit alles vorsichtig in den Kunststoffkörper reinziehen, so das nachher das Kabel zur BNC-Buchse senkrecht aus dem Körper kommt und der Anschluß in der Mitte sitzt.
Messung (Durchgangsprüfung) durchführen. Darauf achten, das an den Enden der Antenne und des Zuleitungskabels zur BNC-Buchse der Innenleiter nicht mit dem Massegeflecht in Verbindung ist. Die Übergänge von La auf Lk wurden noch nicht gemacht. Nun müsste es so sein, dass bei Anlegen der Messpitzen an der Zuleitung zum einen an das Massegeflecht zum anderen an den Innenleiter und nach einschalten auf Durchgangsprüfung kein Signalston zu hören ist. Wenn nicht, dann misst man vom einen Ende der Antenne die Masse auf die Masse der Zuleitung oder des Innenleiters der Zuleitung - ein Pfeifton muss jetzt zu hören sein. Mit dem anderen Ende der Antenne wird ebenso verfahren. Alles in Ordnung, dann kann weiter gearbeitet werden. Hier sehen wir bereits den fertigen Einspeisepunkt mit BNC-Buchse. Das Massegeflecht der Zuleitung wird um das Gewinde des Buchse gelegt und etwas festgelötet - nicht zu dick - sonst kann die Buchse nicht mehr in den Kunststoffkörper hineingeschoben werden. Der Innenleiter der Zuleitung wird selbstverständlich an den Innenstift der BNC-Buchse angelötet. Mehr als 2cm Zuleitung sollte nicht aus dem Körper herausschauen. Daran wie besprochen die Buchse anlöten. Das ganze dann hineinschieben aber zuvor darauf achten das die beiden Konakte sich nicht beführen. Nun wieder messen. Überprüfen ob an der Buchse ein Kurzschluss ist. Es darf keiner sein - kein Signalton ist zu hören.
Dann überprüfen ob vom Innenpinn der Buchse auf eine der beiden Enden der Antenne (Massegeflecht) ein Kontakt besteht. Signalton muss zu hören sein. Umgedreht dann mit Masseanschluß der Buchse verfahren. Auch hier darf nur, in diesem Fall am anderen Ende der Antenne, ein Durchgang messbar sein. Buchse wieder vorsichtig herausziehen. Jetzt je einen Stopfen auf beide Seiten der Antenne schieben bis über die Gummidichtung des Kunststoffkörpers. Das angemachte Giesharz über den Eingang mit der Buchse in den Kunststoffkörper giesen und nochfalls mehrmals vorsichtig mit einem kleinen Röhrchen nachstochern, bis das Harz fast an der Oberkannte ist. Nun die BNC-Buchse hineinschieben und überschüssiges Giesharz entfernen.
Die restlichen Arbeiten wie gewohnt durchführen. Also Übergang von La auf Lk und den Abschluß auch beiden Seiten. Hier hat sich im Gegensatz zur 58er Variante nichts geändert, außer die Größe. Zum Schluß sei noch zu erwähnen, dass eventuell ein Adapter von BNC auf PL erforderlich ist, damit man sein Antennenkabel anschließen kann. Meine Gewichtsmessungen werden also inklusive Adapter sein, da bei der ersten Bazooka eine PL-Buchse verbaut wurde.

Größenverhältnisse von der ersten Bazooka mit RG58 zur Bazooka mit RG174

Nahaufnahme des Abschlusses mit dem Stück Lochrasterplatine und in der Mitte einem Lötpunkt. Eigentlich dürfte das so nicht zu sehen sein, aber nach mehrmaliger Belastung zog sich das Abschlußstück auseinander. Vielleicht keine komplette Giesharzverbindung, oder das Platinenstück zu groß, so dass das Giesharz nicht komplett umschließen konnte. Ich vermute eher letzteres. Egal, mal wieder etwas gelernt. Platinenstück nicht zu groß machen, zumindest nicht bei Abschlußendröhrchen die einen kleinen Innendurchmesser haben. Das Problem werde ich beheben, in dem ich darum herum fräsen werde, das alte Gießmaterial dadurch entferne und neu ausgiese, in der Hoffnung das es nun halten wird.

Ende dieses Berichtes am 20.08.2006

Nachtrag 01.09.2006: Erfolgreich repariert und nun hält das ganze.

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