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Über die Theorie und den Aufbau muss man kein Wort verlieren. Das wurde schon eingehend von DK7ZB auf seiner HP und in diversen Veröffentlichungen in Zeitschriften für den Funkamateur gemacht.
Nun zu den Bildern mit kurzen Erklärungen:
Links die Innen- und Aussenansicht der Konni Anschlußbox zu sehen. Noch im Original Zustand. Rechts der Halter für die Boomaufnahme und die Befestigung am Mast. Durch ein Aluminium U-Profil wird der Boom durchgeschoben und verschraubt. Darauf achten, dass nach der Montage der Antenne diese austariert wird, so dass man links und rechts von diesem Punkt die Bohrungen für die Schrauben des U-Profils markieren kann. So ist gewährleistet, das die Antenne nachher im Gleichgewicht ist und der Halter nicht in eine Richtung zu sehr belastet wird. Im Prinzip ist das bei dieser Antennengröße nicht so tragisch wenn der Halter nachher nicht genau im austarierten Bereich sitzt. Die Antenne hat ein geringes Eigengewicht und der Halter ist massiv gebaut. Bei grösseren Antennen oder auch bei Kurzwellenbeams allerdings darauf achten. Ein Rundholz auf den Boden und die komplett aufgebaute Antenne darauf gelegt. Dann solange die Antenne von Links nach rechts und zurück schieben, bis keine der beiden Enden des Booms mehr den Boden berührt.  Im nun folgenden Bild habe ich die N-Buchse in einen Aluminiumwinkel montiert und diesen dann mit vier Schrauben am Boden der Anschlussbox befestigt. Vier Metallschrauben mit Muttern. Auf dem Bild rechts sind bereits die angelöteter Anpassleitungen zu sehen. Beim Bemessen der benötigten Längen äusserst sorgfältig vorgehen. Was hier nicht zu sehen ist, ist die Tatsache, dass gemäß Bauanleitung die Leitungen Parallel sind und übereinander verlaufen und nicht nebeneinander. Dies ist leider in den veröffentlichen Bauanleitungen so zu sehen. Parallel funktioniert nur übereinender und nicht nebeneinander. Wenn zwei gleichlange Anpassleitungen nebeneinander gelegt und zu einer Rundung gebogen werden, ist die innere Leitung immer länger als die äußere. Da aber die beiden Leitungen gleichlang sein müssen, werden sie übereinander gelegt. Das nachfolgende Bild soll im direkten Vergleich diese Erklärung noch einmal verdeutlichen. Links oben falsch und rechts unten richtig. Ich denke soweit ist das verständlich.
Auf den nachfolgenden Bildern ist das noch einmal deutlich zu erkennen. Im nun unteren rechten Bild ist die Ansicht von der Buchsenseite zu sehen. Sehr gut erkennbar auch die aufeinanderliegenden Koaxleitungen.. Damit die Leitungen und die Buchse ihren Platz bzw. ihre Durchführungsmöglichkeit haben, wurde das Gehäuse mit einem scharfen Messer bearbeitet. Die Durchführungen für den Strahler links und rechts am Gehäuse waren schon vorhanden. Nach mehreren Stunden Arbeit war es dann irgendwann einmal soweit. Die Antenne wurde mit einem MFJ269 Antennenanalyzer getestet. Für die Messungen habe ich im heimischen Garten einen Fiberglasmasten aufgestellt, an dem in etwa 4,70 Metern Höhe die Antenne befestigt war. Damit der Mast nicht umfällt wurde er lediglich auf 120cm Höhe abgespannt.
Das Ergebnis lautet wie folgt:
144.000 MHz = SWR 1,2:1 bei 55 Ohm. 144.300 MHz = SWR 1,2:1 bei 59 Ohm. 146.000 MHz = SWR 1,4:1 bei 52 Ohm.
Ich bin mit Ergebnis zufrieden da ich die Anpassleitung für den Bereich 144.300 MHz berechnet hatte und meine Erwartungen erfüllt wurden. Die Anschlussbox wurde inzwischen wasserdicht vergossen und teilweise auch mit Silikon abgedichtet - nicht vergessen.
Ende des Berichtes.
Weitere Bilder ohne Kommentar da selbsterklärend.
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