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Wie bereits beschrieben suchte ich nach einer individuellen Anschlußmöglichkeit, quasi ein zentrales Element an dem je nach gewünschtem Band die dementsprechenden Strahler- bzw. Radiallängen angeschlossen werden können. Gefunden hatte ich im Baumarkt, in der dortigen Gartenabteilung das benötigte Grundelement. Ich kannte diesen Verteiler schon als Dreierverteiler vom Bau der Bazooka Antenne aber statt drei Anschlüsse benötigte ich vier. Die Metallklammern werden durch kräftiges herunter schieben aus den Kunststoffführungen entfernt. Der Strahler und die zwei Radials sollen aus dem Innenleiter des RG58 bestehen. Dieser ist mit dem Dielektrikum ummantelt. Bitte wenn möglich kein Kabel mit starren Innenleiter verwenden sondern nur mit flexiblen Leiter also Litze. Links im Bild ist auch zu sehen, dass ich die Verkabelung im Anschlußelement mit dem Innenleiter des RG58 bewerkstelligt habe. Der Bau dieses Elementes erfordert gewisse Grundkenntnisse. Es schadet nicht, wenn zuvor einmal ein von mir beschriebener Adapter nachgebaut wurde. Das erleichtert das Arbeiten an diesem Element. In alle vier Anschlüsse werden nachher BNC-Buchsen eingebaut. An den BNC-Buchsen wird die Gewindemutter und der für den Masseanschluß benötigte Lötring entfernt, so dass nur noch die Buchse übrig bleibt. Auf dem Bild links ist am zukünftigen Anschluss unten zu sehen, mit “1” der Innenleiter und mit “2” und “3” die Außenleiter. Alle aus der Seele des RG58. Bei der Zeichnung habe ich mich bemüht das Grundprinzip noch einmal zu verdeutlichen. Somit ist hoffentlich verständlich, dass von unten nach oben Nummer ”1” verläuft, und der Verlauf der Leitungen “2” und “3” somit selbsterklärend sind. Unten wird “1” an den Mittelpin der BNC-Buchse und “2” & “3” werden an das Gewinde der BNC-Buchse angelötet. Kein Kurzschluß. Das Gewinde hat eine flache Stelle die mittels einer Metallfeile aufgerauht wird, so dass die beiden Außenleiter dort dünn angelötet werden. Keine grossen Lötbatzen machen, sonst kann man die BNC-Buchse nicht in die Kunststofföffnung hineinschieben. An den Enden, also links (2), oben (1) und rechts (3) werden ebenfalls BNC-Buchsen angelötet. Hier bitte einen Kurzschluss !!! machen. Also die Leitung soweit abisolieren, damit sie außen an der flachen Gewindestelle und am Mittelpin der Buchse angelötet werden kann.  Im Bild rechts habe ich einmal die für den Adapterbau benötigten Bestandteile aufgezeigt. Zu sehen die vier Buchsen und eine Buchse ohne Gewindemutter und Lötring. In diesem Zustand wird sie in den Kunststoffanschluß eingebaut. Des weiteren auch ein Adapter von BNC auf PL (SO-239). Dieser wird ebenfalls benötigt. Bitte darauf achten, dass die Leitungen nur ganz knapp aus den Öffnungen des Kunststoffelementes herausschauen, sonst kann man diese nachher nicht hineinschieben weil sie zu lang sind. Man beginnt mit dem Anschluß unten (kein Kurzschluß). Schiebt die BNC-Buchse dann in das Kunststoffelement. Vorsicht wenn es zu eng wird kann das Kunststoffmaterial reißen. Dann eher nochmals etwas Lötzin außen entfernen da vermutlich zuviel aufgetragen wurde. Nachdem die Buchse drinn sitzt zuerst einmal nachmessen, ob man nicht doch schon beim ersten Arbeitsschritt einen Kurzschluß gemacht hat. Ist alles in Ordnung kürzt man die drei einzelnen Leitungen etwa 1,2cm über der Außenkannte der Öffnung. Also die Anschlußleitung schaut etwa 1,2cm aus der Öffnung heraus. Von der Außenkannte der Öffnung bis zum Ende der Leitung das Dielektrikum entfernen also abisolieren. BNC-Buchse wie bereits beschrieben nun mit Kurzschluß anlöten. Nach der Arbeit zur Kontrolle die Durchgänge messen. Buchse von “2” und von “3” nun ebenfalls in die Öffnung schieben. Buchse von “1” wird noch nicht hineingeschoben da nun dort das Giesharz hinein fließen wird. Den Adapter am besten in einen Schraubstock einspannen mit der noch offenen Öffnung nach oben. Giesharz mit Härter angerührt langsam hineingießen. Mit einem kleinen Stäbchen etwas nachstochern. Es schadet nicht, wenn man den Adapter im Schraubstock leicht gelöst etwas hin und her bewegt, so dass innen im Kunststoffelement auch links und rechts alles mit Giesharz volllaufen kann. Bis fast zur Unterkante der Öffnung sollte das Giesharz laufen und nun die letzte Buchse “1” hineindrücken. Auslaufendes Giesharz mit einem Lappen sofort entfernen. Mit etwas Waschbenzin kann nachher das komplette Element gereinigt werden. Auch Reinigungsmittel um Lötrückstände auf Platinen zu beseitigen eignen sich dafür. Zu scharfe Mittel nicht verwenden, sonst werden die Gummiringe außen am Adapter angegriffen. Die benötigt man zwar nicht aber es sieht dann alles so schwarz verschmiert aus. Auf dem Bild links ist nun das fertige Anschlußelement zu sehen. Einen Schrumpfschlauch habe ich auf den Einspeisepunkt geschoben und danach den BNC-PL Adapter aufgeschraubt. Den Schrumpfschlauch dementsprechend kürzen und dann verschrumpfen. Somit haben wir ein universelles Anschlußelement an das beliebige Strahler- und Radiallängen angeschlossen werden können. Nun geht es an den Bau des Strahlers und der Radials. Benötigt werden drei BNC-Stecker für ein RG-174 Kabel. Das RG-174 ist im Außendurchmesser ähnlich wie der Außendurchmesser des RG58 mit Dielektrikum und ohne Geflecht und schwarzem Kunststoffmantel. Im nachfolgenden Bild sind die Teile zu sehen, die mit dem Stecker geliefert werden. Die drei oberen Teile, die ich zu einer Gruppe zusammengelegt habe, werden nicht benötigt. Ab damit in die Bastelkiste vielleicht kommen sie bei anderen Projekten einmal zum Zug. Die anderen sechs Teile werden benötigt. Der Aufbau ist ganz simpel und im Web dürften hierzu auch Anleitungen zu finden sein. Aber wir machen es etwas anders - wir machen einen Kurzschluß. Das bedeutet der RG58 Innenleiter wird mit dem Mittelpin der Buchse und dem Metallring, der nachher in der Buchse ist, kurzgeschlossen. Ich hoffe auf dem Bild ist das soweit zu sehen und meine Ausführungen verständlich sind. Wichtig ist, dass das Dielektrikum ganz im Stecker ist und nach dem Aufdrehen der Abschlußschraube nicht der Innenleiter herausschaut. Ist rein für die Optik. Was aber wirklich wichtig ist, das der Stecker mit Giesharz ausgegossen wird und dann sofort die Schraube reingeschraubt wird. Dann ist die Seele mit Dielektrikum fest mit dem Stecker verbacken und kann durch auf und abschrauben des Steckers nicht verdrehen. Nun zu den Längen. Wie bereits schon einmal erwähnt hatte OM Schweißfuß für den Strahler 2,40 Meter und für die Radiallänge 2,60 Meter angegeben. Für mich war zuerst klar, alle drei Elemente (1xStrahler, 2xRadial) sind gleich lang. Dann habe ich gerechnet und kam auf eine Elementlänge für alle drei Elemente von je von 2,67cm (Verkürzungsfaktor von 0,96) Wie sich später herausstellte stimmte meine Rechnung nicht. Die Antenne war zu lang. Die Resonanzfrequenz lag um die 25.500 MHz. Durch kürzen der Elementlänge auf 2,53cm genauer 2535mm inklusive BNC-Stecker und Ringkabelschuh. Ich hatte am Ende eines jedes Elementes einen Ringkabelschuh festgelötet. An ihm konnte ich z.B. die Spannschnüre für die Radials und den Strahler mittels Kabelbinder am Fiberglasmast befestigen. Bei diesen Maßen hatte ich folgende Messergebnisse für die 11-Meter Antenne. Die legalen Funkfrequenzen in diesem Band gehen von 26.565 (Kanal 41) bis 27.405 (Kanal 40). Nachfolgend die Messergebnisse ermittelt mit einem MFJ-269.
- 26.564 MHz SWR 1,2:1 Anfang des legalen CB-Bandes
- 26.907 MHz SWR 1,0:1 Bestes Messergebnis
- 27.405 MHz SWR 1,3:1 Ende des legalen CB-Bandes
Ende des Berichtes am 12.08.2007 - viel Spaß beim nachbauen.
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