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Fiberglasmast im Stativ lautet das Projekt.
Auf der Suche im Web stiess ich auf diverse Anbieter von Fiberglasmasten aber nichts passendes im Bereich Stative. Ich fand bei einem Lieferanten einen Mast mit einer Gesamthöhe von 15 Metern bei dem das äusserste Element 50 mm Durchmesser haben soll. Bei einem anderen Lieferanten fand ich ein Maststativ, auch Dreibein genannt, das für Masten bis maximal 50 mm Aussendurchmesser geeignet sein soll. Das hörte sich ganz ordentlich an. Die Ware wurde von beiden Lieferanten schnell geliefert, aber schon bald stellte sich etwas Ernüchterung ein, denn die angegebenen Masse waren differenzierend. Der Mast hatte zuviel Spiel in den beiden Führungselementen des Maststatives. Die drei Feststellschrauben, des oberen Führungselementes konnten nicht verwendet werden, denn wer schraubt schon einen Fiberglasmast mit drei Schrauben fest? Das geht mit einem Stahl- oder Aluminiummast, denn der kann gut angezogen werden. Bei Fiberglas ist das etwas anderes da die Gefahr besteht, dass zu fest angezogen wird und der Mast somit beschädigt wird.
Die Lösung war denkbar einfach. Ein Filzstreifen wurde zwischen Aussenwand des Mastes und dem Führungselement gelegt, bzw mit doppelseitigem Klebeband innen am Führungselement befestigt. Im Bild rechts als dunkelroter kleiner Farbstreifen zu erkennen. Danach wurden ober- und unterhalb des oberen Führungselementes (Dreiecksform) Rohrschellen mit schwarzer Gummiummantelung am Mast befestigt. Die Schellen haben zwei Schrauben die ein gleichmässiges anziehen bzw. verengen des Durchmessers ermöglichen. Zudem haben sie noch je einen Schraubenanschluss der eventuell für andere Dinge verwendet werden kann. Dadurch, dass oben wie unten je eine Schelle ist, ist das oberste Führungselement fest positioniert. Im Gegenteil dazu das unterste Führungselement (Kreisform). Dies bekam auch einen Filzstreifen eingeklebt, wird aber nicht durch Rohrschellen in einer Position gehalten sondern kann auf dem Mast hin und her geschoben werden. Das hat den Vorteil, dass das Maststativ zusammengeklappt werden kann und mit dem Mast verbunden bleibt. Allerdings sollte man darauf achten, das die Schrauben des Statives etwas gelockert werden, damit das zusammenfalten leichter zu handhaben ist. Zusammengeklappt ist die ganze Konstruktion auf dem Bild rechts zu sehen.
Noch ein Tipp: Die Rohrschellen noch nicht fest anziehen, so dass die ganze Konstruktion zunächst variabel bleib. Stativ aufstellen und dann erst die Schrauben anziehen wenn der Mast auf die gewünschte Position gebracht wurde. So kann es nicht passieren, dass der Mast nach unten zu lang ist und die drei Beine des Statives gar nicht fest auf dem Erdboden stehen.
Verwendet wurde:
- Maststativ Typ ASS 3 von UKW-Berichte
- Fiberglasmast von DX-Wire
- Zwei Rohrschellen Typ 40-45
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