Spiderbeam Umbau

OV-Heidenheim P04

Last Update 26.11.11

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Laut Bauanleitung wird die U-Profil Halterung wie hier abgebildet so befestigt.

Die U-Profil Halterung wurde an einer Seite abgesägt, so das ein L-Winkel entsteht. Zusätzlich wurde eine halbrunde U-Profil Form zu größeren Auflage des Rohres verwendet.

Laut Bauanleitung werden die Rohre so befestigt, dass wie bereits beschrieben, sie nur eine recht geringe Auflagefläche am Standrohr haben.

Durch drehen der Rohre und neue Bohrungen wird die Auflagefläche vergrößert. Das linke Rohr noch in der Ursprungsbefestigung allerdings schon mit neuen Bohrungen, das rechte Rohr wurde um 90° gedreht und ebenfalls mit neuen Bohrungen versehen. Je nach Standrohrstärke können alle vier Rohre so neu angebracht werden. Zumindest ist das bei zwei Rohre immer möglich.

Eine Halterung für Spannschnüre, damit die GFK-Rohre sich nach oben biegen. In der Bauanleitung hies es, einfach die Spannschnüre am Mast festknoten. Ich habe inzwischen eine andere Variante:
Auf der linken Aufnahme ist ein Teflonring zu sehen. Den Ring habe ich mir aus einer Teflonplatte gemacht, die ich bei Ebay ersteigert hatte. In den Ring wurden vier Löcher durchgebohrt. Von innen gehen Schrauben mit Senkkopf raus auf die von außen Ringösen aufgeschraubt werden. Danach wurde dieser Ring auf die Mastspitze gesetzt und von außen durch den Teflonring und den Mast, immer zwischen zwei Ringösen, ein Loch durchgebohrt. Danach Gewinde schneiden und Flügelschraube reindrehen. An die Ringösen sollen später dann die Spannschnüre mit Karabiner eingehängt werden.

In der Anleitung steht, dass man die Abspannleinen (Spann- schnüre) mittels einer Schlaufe am Übergang vom dritten zum vierten Segment der Teleskopstange befestigt und festzurrt. Nun gut, so kann man es auch machen und so habe ich es auch beim ersten mal getan, doch danach habe ich mir eine schnellere Lösung einfallen lassen. Bei Ebay habe ich eine Teflonplatte, 20mm stark, ersteigert aus der ich bei einem Metallbaubetrieb Ringe mit einem Außendurchmesser von 66mm fertigen lies.

Der Innendurchmerssser war so groß wie der Außendurchmesser des fünften Elementes, da diese Halterung am Übergang vom vierten zum fünften Element befestigt werden sollte. Natürlich kann man auch den Vorgaben folgen und am Übergang vom dritten auf das vierte Element den Ring draufschieben, nur sollte dann auch der Außendurchmesser vergrößert werden.. Bei der Bemessung darauf achten, dass die Teleskopteile sich verjüngen. Also an der richtigen Stelle messen. Notfalls innen im Ring noch etwas feilen. Da ich an einer anderen Stelle den Ring positionierte, müssen selbstverständlich neue Abspannschnüre zugeschnitten werden.
Nachdem also die Ringe angefertigt wurden, vier Stück an der Zahl, wurde eine Schablone gemacht damit die Bohrlöcher für die Ringschrauben auch richtig sitzen und nicht schief zueinander sind. Danach mit einem 6mm Bohrer die Löcher bohren und die Ringschraube durch. Zuvor noch eine Unterlegscheibe darauf und auf der anderen Seite dann mit einer weiteren Unterlegscheibe und einer Mutter gut festziehen. Fertig ist der Spannschnürenhalter an dem jetzt die Schnüre mittels Karabiner eingehakt werden können. Es versteht sich von selbst, dass die Ringe der Schrauben beim draufschieben zum Masten zeigen.

Immer wieder wird einem beim Umbau vor Augen geführt, dass der Spiderbeam eigentlich eine Portabelantenne ist.
Die Befestigung der Spannschnüre an der Selbstgebauten Masthalterung, die ich schon beschrieben habe, wurde bei mir wie folgt gelöst.
Von Wimo bestellte ich mir vier Seilspanner, die ich mittels Karabiner auf der einen Seite in die Ringöse einhängte. Die Ringöse ist wiederum am Masthalter befestig. Sie Bild oben.
Auf der anderen Seite des Seilspanners ist ein Loch durch das die Spannschnurr passt. Diese wird dort hindurchgeschoben.
Der Spannmechanismus ist in der Mitte des Spanners. Es ist ein Bolzen der außen zwei Flügel inkl. Rasterkranz hat. Dieser Bolzen hat auch ein Loch. Dort wird ebenfalls die Spannschnur durchgeschoben und danach gut verknotet. Wenn man nun an den beiden Flügeln des Spannmechanismus dreht, wickelt sich das Seil um den Bolzen. Der Rasterkranz verhindert das sich die Flügel wieder zurückdrehen.
Das Material des Seilspanners ist aus Druckgussaluminium. Er ist zwar sehr leicht, doch ob er auch den Zugbelastungen standhält wird sich noch zeigen. Dieses Bild entstand im Winter im warmen Shack.An der einen Seite ist eine Ringöse, an der das Spannseil festgekotet wird.
Im Frühjahr soll der Test folgen. Natürlich gibt es auch eine andere Lösung.

Sogenannte Spannschlösser aus dem Baumarkt sind genauso effektiv. Auf der anderen Seite dann ein Haken der in die selbstgebaute Masthalterung mit den Ringösen eingehakt werden kann. Die Schlösser müssen nicht sehr groß sein, da sie in der Regel sehr belastbar sind. Mir gefielen die Seilspanner von Wimo, da ich einen Karabinerhaken daran befestigen kann. Beim Kauf von Karabinerhaken darauf achten, dass man die richtige Größe kauft. Also immer das Teil, an das der Haken angebracht werden soll zum Baumarkt und Eisenwarenhändler mitnehmen

Im Frühjahr die erste Montage und es funktioniert. Die Schnur ist bedingt durch den Hintergrund nicht sichtbar, deswegen habe ich sie rot nachgezogen.

Am nächsten Tag startete ich einen Probeaufbau im Garten. Auch um die Antenne mit einem Antennenanalyser abzustimmen da ich letztes Jahr auf einem Fieldday feststellte, dass sie auf 15 und 10 Meter nicht in Resonanz war.

Die Konstuktion hielt und mit den Seilspannern war es einleichtes die Antenne aufzubauen.
Auch die Teflonringe waren die Ideale Lösung. An Jeder Öse einen Karabinerhaken.

So, das war es, das nächste Fieldday konnte kommen und der Aufbau geht nun um einiges schneller von der Hand. Vorerst endet dieser Bericht hier, was aber nicht bedeutet, das der Beam nicht weiter umgebaut wird.

Anregungen gerne per Mail an DL2AU@gmx.de 

Ende des Berichtes am 28.03.2005

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