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Dokumentation, Geräteunterlagen und Kataloge finden mehr und mehr Interesse und somit entwickelt sich die Sammelleidenschaft. Es wird eine Vielzahl angeboten, teilweise zu astronomischen Preisen doch nicht jedes als selten angebotene Objekt entpuppt sich dann als wahrer Glückstreffer.

Zuerst sollte man sich im klaren sein was man sammeln möchte. Sollen es Unterlagen einer speziellen Marke sein, Kataloge von Herstellern, Dokumentationen über bestimmte Bauprojekte etc. Die Auswahl ist vielschichtig und wenn man sich dann einmal im  klaren ist, kann es losgehen mit dem durchstöbern der einschlägigen Internetportale und Angebotsplattformen.

Anhand meines Sammelgebietes, Dokumentation, Geräteunterlagen und Kataloge der Marke KENWOOD möchte ich einige Tipps geben, woran man eine gute Qualität erkennt und wovon man eher die Finger lassen sollte.

Qualitativ gute Unterlagen, Kataloge etc. dürfen vieles nicht haben:

  • Kaffee- oder Teeflecke sowie sonstige Getränkerückstände
  • Handschriftliche Notizen
  • Verrostete Heftklammern
  • Löcher durch den Locher
  • Vergilbte oder blasse Seiten
  • Eingerissene Seiten
  • Fehlende oder lose Seiten
  • Fettlecken oder sonstige Verschmutzungen
  • Knicke in den Seiten oder am Umschlag bzw. Einband

Alle diese negativen Punkte führen zur Abwertung eines Artikels und trotzdem ist es erstaunlich, dass es immer noch genügend Abnehmer für solch ein schlechtes Material gibt. Im Laufe der Zeit bekommt man ein Gespür und erkennt was interessant ist und was nicht.

Manuals und Betriebsanleitungen sind eher zu erhalten wie ganze Hersteller- oder Händlerkataloge. Diese sind seltener und oftmals auch teurer. Das es nach oben so schnell keine Grenze gibt ist beim Beispiel der RICOFUNK-Kataloge deutlich zu sehen.
Während für diese Preislagen zwischen 5,00 bis 10,00 EURO ausgerufen werden, gibt es Zeitgenossen die 30,00 - 50,00 EURO vom dummen Käufer erwarten. Dabei sollte man genau darauf achten, dass es am Anfang noch Gesamtkataloge gab und erst später diese in einen Geräte- und einen Zubehörkatalog aufgesplittet wurden. Der Zubehörkatalog ist für den ambitionierten Käufer bei weiten nicht so interessant  wie der Gerätekatalog.
Auch Angaben ohne Druckjahr sind sehr mit Vorsicht zu genießen.

Je mehr man sich mit dem Thema beschäftigt desto behutsamer geht man mit seinen Sammelwerken um. Die Aufbewahrung selbst ist z.B. in einem Ordner möglich. Allerdings den Katalog, das Manual, die Betriebsanleitung usw. nie mit einem Locher zum einheften “durchlöchern”, denn genau das ist ein absolutes “NO GO”.
Für Unterlagen, die nicht in Klarsichthüllen passen weil sie größer als A4 sind, gibt es spezielle Kataloghüllen, teilweise sogar mir verschließbarem Deckel.
Die Unterlagen selbst am besten mit Baumwollhandschuhen aus der Apotheke anfassen. Drucke nehmen das auf der Oberfläche befindliche Körperfett nicht gerne auf. Die Ordner selbst sollten im gleichmäßig temperierten Räumen aufbewahrt werden. Der Keller oder die Garage sowie der Dachboden sind hier nicht geeignet.
Neben dem Ordner gibt es natürlich auch Sammelboxen in denen die Unterlagen lose eingelegt werden können.

Diese kleiner Bericht zum richtigen Umgang mit Dokumentationen soll Ihnen beim Sammeln hilfreich sein. Viel Erfolg.

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