Geschichte der Fa. SOMMERKAMP
Quelle: www.sommerkamp-sprechfunk.de/ (nicht mehr existent)
Zunächst einmal möchte ich mich an dieser Stelle bei allen bedanken die mich bei der Zusammenstellung der Informationen unterstützt haben. Mein ganz besonderer Dank gilt hier Sebastian Zettl (DL3GAZ) für die Vermittlung und nicht zuletzt Herrn Peter Weber (DJ4BR), leitender Mitarbeiter der Firma Sommerkamp in den 60er Jahren, ohne die diese Biographie nicht möglich gewesen wäre.
Anfang der 60er Jahre war die Firma Sommerkamp unter der Leitung des Gründers Wolfgang Sommerkamp (DJ2YJ) im rheinländischen Andernach ansässig. Tätigkeitsschwerpunkt war der Vertrieb von Amateurfunkgeräten amerikanischer Marken wie Collins, Heathkit, Hallicraft etc. Auch CB-Handfunkgeräte von Tokai aus Japan waren im Programm.
Mit dem Umzug 1962 in die NRW Landeshauptstadt Düsseldorf wurde in der Adersstraße 43 ein geräumiges Ladengeschäft eröffnet. Im gleichen Jahr trat auch Peter Weber in das Unternehmen ein und war unter anderem für die Entwicklung und Fertigung im Hause Sommerkamp zuständig. Im Jahre 1963 knüpfte Peter Weber anlässlich einer Dienstreise in Japan erste Kontakte zu Yaesu-Musen und konnte schließlich den Präsidenten Sako Hasegawa davon überzeugen, den Export vom Yaesu-Amateurfunkgeräten nach Deutschland aufzunehmen - mit Sommerkamp als Vertriebspartner.
Ab 1964 begann Sommerkamp eigene CB-Geräte in Fernost produzieren zu lassen. Yaesu stellte keine CB-Funkgeräte her. Sommerkamps erste Geräte waren eigentlich umbenannte Tokai CB-Handfunkgeräte, denen er allerdings statt langweiligem Grau das für ab dann Sommerkamp-typische Hammerschlag-Blau verordnete.
Diese frühen CB-Geräte durften ab 1962 mit einer K-Lizenz lt. der Verfügung Nr. 476 von speziellen Bedarfsträgern (z.B. Autohilfsorganisationen) auf max. 6 Kanälen im Bereich 26,965 - 27,275 MHz als eine Art Betriebsfunk genutzt werden. Dieser Bereich (24 Kanäle) war in vier verschiedene Gruppen analog zur Benutzergruppe aufgeteilt.
Sommerkamp löste sich bald von Tokai und lies in Japan von verschiedenen OEM-Herstellern eigene CB-Geräte produzieren, die auch mit 28,5 MHz-Bequarzung erhältlich waren. Während dieser Zeit Überwachte der Bruder von Sommerkamp vor Ort in Japan die Produktion und das Design der Geräte und sorgte dafür, dass die Vorstellungen des Hauses Sommerkamp umgesetzt wurden.
Ende der 60er, Anfang der 70er boomte das Geschäft in Deutschland. Obwohl zu dieser Zeit Überwiegend Amateurfunkgeräte verkauft wurden, verzeichnete der CB-Sektor enorme Zuwachsraten. Mit diesem Wachstum begann der große Aufstieg und zugleich stand 1967 ein erneuter Umzug an, diesmal in das schweizerische Lugano welcher fortan auch Hauptsitz der Sommerkamp SAS war.
Mit dem Umzug in die Schweiz gab es auch personelle Veränderungen. Peter Weber verließ das Unternehmen und blieb in Deutschland, wo er unter anderem als Geschäftsführer des schwedischen Firma Handic den Standort Deutschland auf- und ausbaute. Für Peter Weber trat Gianfranco Maciocci als Cheftechniker in das Unternehmen ein.
Der Geschäftsbereich der Sommerkamp SAS ist inzwischen gewaltig, neben den eigenen Produkten ist der Vertrieb für Yaesu in vollem Gang. In Deutschland Übernehmen die Firmen FTE (Funktechnik Elektronik) in Köln und Richter & Weiland (später Richter & Co.) in der Alemannstraße 17-19 in Hannover den Vertrieb der gesamten Produktpalette.
Als 1975 der CB-Funk offiziell für jedermann freigegeben wurde, ist Sommerkamp einer der Marktführer in Deutschland. Durch den hohen Qualitätsstandard und das markante Design der Sommerkamp-Geräte sollte sich das auch die nächsten Jahre nicht ändern.
Mitte der 80er Jahre kam der große Einbruch auf dem CB Markt - die Verkaufszahlen gingen zurück - nicht zuletzt da eine lange geforderte Erweiterung der bis dahin freigegebenen 12 Kanäle durch die Deutsche Bundespost ständig abgelehnt wurde. Was schlussendlich 1986 zur Schließung führte, kann ich an dieser Stelle nur vermuten. Tatsache ist jedoch, dass die Geräte sich auch heute noch großer Beliebtheit erfreuen und Sammler in aller Welt ihrer Leidenschaft für diese Geräte nicht müde werden.
Zunächst einmal möchte ich mich an dieser Stelle bei allen bedanken die mich bei der Zusammenstellung der Informationen unterstützt haben. Mein ganz besonderer Dank gilt hier Sebastian Zettl (DL3GAZ) für die Vermittlung und nicht zuletzt Herrn Peter Weber (DJ4BR), leitender Mitarbeiter der Firma Sommerkamp in den 60er Jahren, ohne die diese Biographie nicht möglich gewesen wäre.
Anfang der 60er Jahre war die Firma Sommerkamp unter der Leitung des Gründers Wolfgang Sommerkamp (DJ2YJ) im rheinländischen Andernach ansässig. Tätigkeitsschwerpunkt war der Vertrieb von Amateurfunkgeräten amerikanischer Marken wie Collins, Heathkit, Hallicraft etc. Auch CB-Handfunkgeräte von Tokai aus Japan waren im Programm.
Mit dem Umzug 1962 in die NRW Landeshauptstadt Düsseldorf wurde in der Adersstraße 43 ein geräumiges Ladengeschäft eröffnet. Im gleichen Jahr trat auch Peter Weber in das Unternehmen ein und war unter anderem für die Entwicklung und Fertigung im Hause Sommerkamp zuständig. Im Jahre 1963 knüpfte Peter Weber anlässlich einer Dienstreise in Japan erste Kontakte zu Yaesu-Musen und konnte schließlich den Präsidenten Sako Hasegawa davon überzeugen, den Export vom Yaesu-Amateurfunkgeräten nach Deutschland aufzunehmen - mit Sommerkamp als Vertriebspartner.
Ab 1964 begann Sommerkamp eigene CB-Geräte in Fernost produzieren zu lassen. Yaesu stellte keine CB-Funkgeräte her. Sommerkamps erste Geräte waren eigentlich umbenannte Tokai CB-Handfunkgeräte, denen er allerdings statt langweiligem Grau das für ab dann Sommerkamp-typische Hammerschlag-Blau verordnete.
Diese frühen CB-Geräte durften ab 1962 mit einer K-Lizenz lt. der Verfügung Nr. 476 von speziellen Bedarfsträgern (z.B. Autohilfsorganisationen) auf max. 6 Kanälen im Bereich 26,965 - 27,275 MHz als eine Art Betriebsfunk genutzt werden. Dieser Bereich (24 Kanäle) war in vier verschiedene Gruppen analog zur Benutzergruppe aufgeteilt.
Sommerkamp löste sich bald von Tokai und lies in Japan von verschiedenen OEM-Herstellern eigene CB-Geräte produzieren, die auch mit 28,5 MHz-Bequarzung erhältlich waren. Während dieser Zeit Überwachte der Bruder von Sommerkamp vor Ort in Japan die Produktion und das Design der Geräte und sorgte dafür, dass die Vorstellungen des Hauses Sommerkamp umgesetzt wurden.
Ende der 60er, Anfang der 70er boomte das Geschäft in Deutschland. Obwohl zu dieser Zeit Überwiegend Amateurfunkgeräte verkauft wurden, verzeichnete der CB-Sektor enorme Zuwachsraten. Mit diesem Wachstum begann der große Aufstieg und zugleich stand 1967 ein erneuter Umzug an, diesmal in das schweizerische Lugano welcher fortan auch Hauptsitz der Sommerkamp SAS war.
Mit dem Umzug in die Schweiz gab es auch personelle Veränderungen. Peter Weber verließ das Unternehmen und blieb in Deutschland, wo er unter anderem als Geschäftsführer des schwedischen Firma Handic den Standort Deutschland auf- und ausbaute. Für Peter Weber trat Gianfranco Maciocci als Cheftechniker in das Unternehmen ein.
Der Geschäftsbereich der Sommerkamp SAS ist inzwischen gewaltig, neben den eigenen Produkten ist der Vertrieb für Yaesu in vollem Gang. In Deutschland Übernehmen die Firmen FTE (Funktechnik Elektronik) in Köln und Richter & Weiland (später Richter & Co.) in der Alemannstraße 17-19 in Hannover den Vertrieb der gesamten Produktpalette.
Als 1975 der CB-Funk offiziell für jedermann freigegeben wurde, ist Sommerkamp einer der Marktführer in Deutschland. Durch den hohen Qualitätsstandard und das markante Design der Sommerkamp-Geräte sollte sich das auch die nächsten Jahre nicht ändern.
Mitte der 80er Jahre kam der große Einbruch auf dem CB Markt - die Verkaufszahlen gingen zurück - nicht zuletzt da eine lange geforderte Erweiterung der bis dahin freigegebenen 12 Kanäle durch die Deutsche Bundespost ständig abgelehnt wurde. Was schlussendlich 1986 zur Schließung führte, kann ich an dieser Stelle nur vermuten. Tatsache ist jedoch, dass die Geräte sich auch heute noch großer Beliebtheit erfreuen und Sammler in aller Welt ihrer Leidenschaft für diese Geräte nicht müde werden.
Quelle Ende
Peter Weber und Wolfgang Sommerkamp.

Nachtrag Geräteliste zum Geräteumfang:
Eine Liste mit den Amateurfunkgeräten finden Sie hier.
Unter https://www.qrz.com/db/IK8FOT sind auch viele Geräte zu finden.
Im Jahr 1979 wurden die ersten Geräte des Typs TS-780DX ausgeliefert - siehe hier. Produziert wurde dieser TRX von 1979 - 1980. Im Jahr 1981 wurde der TS-780DX durch den TS-788DX abgelöst.
Eine Liste mit den Amateurfunkgeräten finden Sie hier.
Unter https://www.qrz.com/db/IK8FOT sind auch viele Geräte zu finden.
Im Jahr 1979 wurden die ersten Geräte des Typs TS-780DX ausgeliefert - siehe hier. Produziert wurde dieser TRX von 1979 - 1980. Im Jahr 1981 wurde der TS-780DX durch den TS-788DX abgelöst.
Nachtrag zu Wolfgang Sommerkamp (DJ2YJ):
Neben seinem deutschen Rufzeichen hatte er auf das Rufzeichen HB9XSO.
Nach einem längeren Aufenthalt in EA8, genauer Teneriffa unter dem Call EA8YS, wohnte er zurückgezogen wieder in der Schweiz. Er hatte Kontakt zu Erwin Eigensperger (DL1DX / EA8AX). Das Rufzeichen DL1DX ist bekannt, da es zuvor Ing. Hannes Bauer hatte, der einen Versandhandel für Amateurfunk und elektronische Bauteile aus Bamberg betrieb. Bei weiteren Recherchen im Internet taucht im Zusammenhang mit seinem Namen auch das Call I2AYN bzw. HB9/I2AYN auf. Näheres ist dazu nicht bekannt.
Wolfgang Sommerkamp, geboren 11.09.1933 in Dortmund, starb am 03. September 2021 kurz vor seinem 88zigsten Geburtstag in Lugano/Schweiz. Die Welt verliert an diesem Tag einen der ganz Großen seiner Zeit, einen Pionier. Leider litt Wolfgang in den letzten Lebensjahren stark unter Demenz, so dass viele Erlebnisse und Erinnerungen für immer verloren sind. Wieder ein Beweis dafür, dass Dokumentationen für die Nachwelt unerlässlich sind und zu Lebzeiten angefertigt werden sollen. Bedauerlicherweise sind viele Gedanken und Unterlagen von großen Funkpionieren oder Persönlichkeiten, die sich um den Amateurfunk und den CB-Funk verdient gemacht haben, unwiederbringlich verloren gegangen. Die Recherche ist mühevoll, zeitraubend und oft landet man in Sackgassen.
Neben seinem deutschen Rufzeichen hatte er auf das Rufzeichen HB9XSO.
Nach einem längeren Aufenthalt in EA8, genauer Teneriffa unter dem Call EA8YS, wohnte er zurückgezogen wieder in der Schweiz. Er hatte Kontakt zu Erwin Eigensperger (DL1DX / EA8AX). Das Rufzeichen DL1DX ist bekannt, da es zuvor Ing. Hannes Bauer hatte, der einen Versandhandel für Amateurfunk und elektronische Bauteile aus Bamberg betrieb. Bei weiteren Recherchen im Internet taucht im Zusammenhang mit seinem Namen auch das Call I2AYN bzw. HB9/I2AYN auf. Näheres ist dazu nicht bekannt.
Wolfgang Sommerkamp, geboren 11.09.1933 in Dortmund, starb am 03. September 2021 kurz vor seinem 88zigsten Geburtstag in Lugano/Schweiz. Die Welt verliert an diesem Tag einen der ganz Großen seiner Zeit, einen Pionier. Leider litt Wolfgang in den letzten Lebensjahren stark unter Demenz, so dass viele Erlebnisse und Erinnerungen für immer verloren sind. Wieder ein Beweis dafür, dass Dokumentationen für die Nachwelt unerlässlich sind und zu Lebzeiten angefertigt werden sollen. Bedauerlicherweise sind viele Gedanken und Unterlagen von großen Funkpionieren oder Persönlichkeiten, die sich um den Amateurfunk und den CB-Funk verdient gemacht haben, unwiederbringlich verloren gegangen. Die Recherche ist mühevoll, zeitraubend und oft landet man in Sackgassen.
Nachtrag zu Peter Weber (DJ4BR):
Peter Weber war laut eigenen Angaben von 1962 - 1966 als Entwicklungsingenieur bei Sommerkamp tätig. Quelle. Ab 1974 brachte er unter der Marke PEWE selbst Funkgeräte und Zubehör für den CB-Funk auf den Markt. Des Weiteren führte er auch UNIDEN, SHINWA und Andere. Die Firma war in Düsseldorf, in der Rossstr. 13 ansässig. Im Jahr 1980 zog er in die alten Firmenräume von Sommerkamp in der Aderstr. 43. Nachdem er durch einen Gesellschafter wohl betrogen wurde, verlegte er die Firma an seinen Wohnort nach Meerbusch. Er erhielt neben 38 weiteren Funkamateuren eine Anerkennungsurkunde für seinen Einsatz in der Nacht der großen Sturmflut vom Februar 1962. Peter Weber ist im Februar 2019 verstorben. Auch er war ein Großer seiner Zeit.
Peter Weber war laut eigenen Angaben von 1962 - 1966 als Entwicklungsingenieur bei Sommerkamp tätig. Quelle. Ab 1974 brachte er unter der Marke PEWE selbst Funkgeräte und Zubehör für den CB-Funk auf den Markt. Des Weiteren führte er auch UNIDEN, SHINWA und Andere. Die Firma war in Düsseldorf, in der Rossstr. 13 ansässig. Im Jahr 1980 zog er in die alten Firmenräume von Sommerkamp in der Aderstr. 43. Nachdem er durch einen Gesellschafter wohl betrogen wurde, verlegte er die Firma an seinen Wohnort nach Meerbusch. Er erhielt neben 38 weiteren Funkamateuren eine Anerkennungsurkunde für seinen Einsatz in der Nacht der großen Sturmflut vom Februar 1962. Peter Weber ist im Februar 2019 verstorben. Auch er war ein Großer seiner Zeit.
Nachtrag zum Bruder von Wolfgang Sommerkamp:
Der Bruder von Wolfgang Sommerkamp war in Asien bei den Anfängen Vorort, während Wolfgang zu Hause in DL die Firma zum wachsen brachte. Leider gibt es über ihn keine Informationen über seinen Namen, den Verbleib, sein Geburtsdatum und sein weiterer Lebensweg. Wer über ihn gesicherte Informationen hat darf sich gerne per Mail melden.
Der Bruder von Wolfgang Sommerkamp war in Asien bei den Anfängen Vorort, während Wolfgang zu Hause in DL die Firma zum wachsen brachte. Leider gibt es über ihn keine Informationen über seinen Namen, den Verbleib, sein Geburtsdatum und sein weiterer Lebensweg. Wer über ihn gesicherte Informationen hat darf sich gerne per Mail melden.
Nachtrag zum SOMMERKAMP Vertrieb:
Ab dem Jahr 1963 übernahm SOMMERKAMP den Vertrieb von Amateurfunkgeräten der Marke STANDARD in Deutschland. Ein paar Jahre später erfolgte die Übergabe an die Fa. Richter & CO aus Hannover, auch als RICOFUNK bekannt, die dann den Deutschlandvertrieb von STANDARD managte.
Nachdem 1986 das Unternehmen geschlossen wurde, tauchte im Zusammenhang mit dem Namen Sommerkamp das Schweizer Unternehmen Atlas Communication SA aus Balerna auf. Näheres ist dazu nicht bekannt.
Ab dem Jahr 1963 übernahm SOMMERKAMP den Vertrieb von Amateurfunkgeräten der Marke STANDARD in Deutschland. Ein paar Jahre später erfolgte die Übergabe an die Fa. Richter & CO aus Hannover, auch als RICOFUNK bekannt, die dann den Deutschlandvertrieb von STANDARD managte.
Nachdem 1986 das Unternehmen geschlossen wurde, tauchte im Zusammenhang mit dem Namen Sommerkamp das Schweizer Unternehmen Atlas Communication SA aus Balerna auf. Näheres ist dazu nicht bekannt.
Im März 2024 erhielt ich von DD0YQ eine Email. Ich bedanke mich bei DD0YQ für die Überlassung der nachfolgenden Information. Mail unverbessert und ungekürzt:
Hallo! Eben kam ein Film im TV über den Luganer See und dabei fiel mir wieder ein daß ich um 1980 dort die Fa. Sommerkamp besuchte.
Damals war ich für Radio Shack USA fur CB, Scanner und Kurzwellenempfänger in DL zuständig und wollte mit Sommerkamp den Geschäftsbereich erweitern bzw. umgekehrt.
Das Gebäude mit dem Labor etc. befand sich allerdings nicht in Lugano sondern im Nachbarort Campione unter ital. Verwaltung und steuerfrei. Das war wohl auch der Grund daß Sommerkamp von Düsseldorf dort hinzog. Leider kamen wir nicht ins Geschäft und machten dann mit Rico und Albrecht Funk weiter.
1985 war damit aber Schluß weil die Amis sich aus steuerrechtlichen Gründen aus Europa zurück zogen.
Amateurfunk war danach nur noch am Rand interessant, Computer brachten das Geld.
Inzwischen bis ich nur noch SWL von div. Funkdiensten, da die Gesprächsinhalte von AFU nicht mehr unterhalten. Vy 73 DD0YQ
Alte Adressen von SOMMERKAMP:
SOMMERKAMP, Postfach 523, D-5470 Andernach (bis 1962)
SOMMERKAMP ELECTRONIC GMBH, Aderstr. 43, D-4000 Düsseldorf (1962-1967)
SOMMERKAMP, Postfach 523, D-5470 Andernach (bis 1962)
SOMMERKAMP ELECTRONIC GMBH, Aderstr. 43, D-4000 Düsseldorf (1962-1967)
SOMMERKAMP ELECTRONIC SAS, Corso Fusina 7, CH-6911 Campione/Lugano (eine italiensiche Exklave)
SOMMERKAMP ELECTRONIC SAS, Postfach 176 , CH-6903 Lugano (1967-1986)
SOMMERKAMP ELECTRONIC, Postfach 130, CH-6815 Lugano
SOMMERKAMP, TALLERES A. MOLINS, S.A., Manufacturados Electrónicos, (Distributer), Antoni de Capmany 15, Barcelona (Talleres = Werkstatt)
SOMMERKAMP, ROLF LEBER (Distributer), C. San Benito, Los Realejos, Teneriffa (Provinz Santa Cruz)
SOMMERKAMP ELECTRONIC SAS, Postfach 176 , CH-6903 Lugano (1967-1986)
SOMMERKAMP ELECTRONIC, Postfach 130, CH-6815 Lugano
SOMMERKAMP, TALLERES A. MOLINS, S.A., Manufacturados Electrónicos, (Distributer), Antoni de Capmany 15, Barcelona (Talleres = Werkstatt)
SOMMERKAMP, ROLF LEBER (Distributer), C. San Benito, Los Realejos, Teneriffa (Provinz Santa Cruz)
Ergänzende Hinweise zu den Adressen:
In der Schweiz, genauer in Lugano, gab es zwei Postfächer und eine Adresse (Corsa Fusina 7 in Campione d'Italia), eine italienische Exklave und Steuerparadies auf schweizerischem Staatsgebiet. Es ist davon auszugehen, dass die Postfächer nicht zeitgleich aktiv waren.
Nachdem Wolfgang Sommerkamp irgendwann die italienische Exklave verlassen hatte, wurde über Barcelona die Geschäftsaktivität aufrecht erhalten. Zudem hatte er inzwischen seinen Sitz nach Teneriffa verlegt, wo der Name Rolf Leber auftauchte. In welchen Zusammenhang Rolf Leber zu Wolfgang Sommerkamp stand ist nicht geklärt. Als er Teneriffa irgendwann den Rücken kehrte, war er wieder in der Schweiz ansässig.
In der Schweiz, genauer in Lugano, gab es zwei Postfächer und eine Adresse (Corsa Fusina 7 in Campione d'Italia), eine italienische Exklave und Steuerparadies auf schweizerischem Staatsgebiet. Es ist davon auszugehen, dass die Postfächer nicht zeitgleich aktiv waren.
Nachdem Wolfgang Sommerkamp irgendwann die italienische Exklave verlassen hatte, wurde über Barcelona die Geschäftsaktivität aufrecht erhalten. Zudem hatte er inzwischen seinen Sitz nach Teneriffa verlegt, wo der Name Rolf Leber auftauchte. In welchen Zusammenhang Rolf Leber zu Wolfgang Sommerkamp stand ist nicht geklärt. Als er Teneriffa irgendwann den Rücken kehrte, war er wieder in der Schweiz ansässig.
SOMMERKAMP Veranstaltungen:
Unter dem Titel “SOMMERKAMP MEMORIAL ACTIVITY” findet am zweiten September Wochenende ein zwangloses Funkevent statt, zu dem Geräteinhaber dieser Marke ihre Schätzchen in Betrieb nehmen sollen. Zukünftig würden sich die Organisatoren freuen, wenn diese Veranstaltung ein fester Bestandteil der Funkamateure und CB-Funker wird.
Unter dem Titel “SOMMERKAMP MEMORIAL ACTIVITY” findet am zweiten September Wochenende ein zwangloses Funkevent statt, zu dem Geräteinhaber dieser Marke ihre Schätzchen in Betrieb nehmen sollen. Zukünftig würden sich die Organisatoren freuen, wenn diese Veranstaltung ein fester Bestandteil der Funkamateure und CB-Funker wird.

Preisbeispiele diverser Geräte:
- TS-5624 Händler Richter&Co Hannover - 1973 - Preis 415,00 DM
- TS-624S Händler Richter&Co Hannover - 1973 - Preis 550,00 DM
- BS-712P Händler Schmidt Elektronic Baden-Württemberg - 1979 - 848,00 DM (eingebaut in einem furnierten Gehäuse mit Standmikrofon und Antenne - Komplettpaket)
Kleine Sammlung an Sommerkamp Anleitungen/Betriebsunterlagen
- Sommerkamp FT-221R Betriebsanleitung deutsch
- Sommerkamp FR-100B Betriebsanleitung deutsch (überarbeitet von DL2AU)
- Sommerkamp TS-630S Betriebsanleitung englisch
- Sommerkamp TS-664S Betriebsanleitung englisch
- Sommerkamp TS-712P Betriebsanleitung englisch
- Sommerkamp TS-727GT Betriebsanleitung englisch
- Sommerkamp TS-788DX Betriebsanleitung englisch
- Sommerkamp TS-788DX Betriebsanleitung deutsch (überarbeitet von DL2AU)
- Sommerkamp TS-789DX Betriebsanleitung deutsch
- Sommerkamp TS-5680 Betriebsanleitung englisch (unvollständig)
Vorläufiges Ende November 2025